Patientenpartizipation Zielsetzungen Aufenthalt

Evaluation Patientenpartizipation bei den Zielsetzungen für den Aufenthalt auf der Abteilung für Aufnahme und Übergangspflege (AAÜP)

Die Patientinnen/Patienten der Übergangspflege bleiben nach dem Spitalaufenthalt bis zehn Wochen in einem Pflegezentrum. Die Patientinnen/Patienten kennen die Behandlungsziele für den Aufenthalt im Pflegezentrum und werden für die Rückkehr nach Hause befähigt. Mittels Interviews wird die Patientenpartizipation bei den Zielsetzungen erhoben.

Massnahmen:

Rekrutieren der Patientinnen/Patienten: − Infoschreiben für die Patientinnen/Patienten erstellen. − Fallmanagerinnen fragen die Patientinnen/Patienten, ob sie bereit seien für ein Interview. Bereiterklärung mittels Antworttalon, der an Fallmanagerinnen oder zuständige Pflegende abgegeben wird. Schluss-/Zwischenbericht Erweiterte Version „Projektseminar“ Generationen und Alter auf Grundlage: www.quint-essenz.ch 2/10 Interviews: − Teilstrukturierte Interviews mit offenen Fragestellungen − Das Interview erfolgt kurz nach dem Austritt aus dem Pflegezentrum bei der Patientin/dem Patienten zu Hause oder an einem von ihnen gewünschten Ort. (Abhängigkeitsverhältnis besteht nicht mehr). − Pro Betrieb werden drei bis vier Interviews durchgeführt, wobei genderspezifische Aspekte berücksichtigt werden. − Die Gespräche werden aufgezeichnet sowie ein Transskript bzw. Zusammenfassung erstellt. Analyse: − Qualitative Analyse der Interviews Interviewleitfaden: − Wie sahen Ihre eigenen Wünsche und Ziele für den temporären Aufenthalt im Pflegezentrum aus? − Können Sie ein Beispiel nennen? − Wurde mit Ihnen besprochen, ob Ihre Ziele realistisch und erreichbar sind? − In welchem Rahmen wurden die Ziele besprochen (wer war dabei)? − Wurden schon im Spital Ziele für den temporären Aufenthalt im Pflegezentrum festgelegt? − Wenn ja, wie sahen diese Ziele aus? − Welche Ziele für den Aufenthalt im Pflegezentrum wurden Ihnen vom interdisziplinären Behandlungsteam vorgeschlagen? − Wurden Ihre Anliegen ernst genommen? − Wenn nein, warum nicht: − Konnten die festgelegten Ziele während dem Aufenthalt im Pflegezentrum erreicht werden? − Wenn ja, was hat Ihnen besonders geholfen? − Wenn nein, was hätten Sie benötigt? − Rückblickend: War der temporäre Aufenthalt im Pflegezentrum eine sinnvolle Zwischenlösung und hat er Ihnen geholfen, Ihre Fertigkeiten zur selbständigen Lebensführung im häuslichen Umfeld zu verbessern? Statistische Fragen: − Was war der Grund für den Eintritt ins Spital? (Unfall / Erkrankung / Krankheit) − War der Spitalaufenthalt geplant? − Wohnform: allein lebend / zusammen lebend − Zivilstand: − Geschlecht: − Alter: − Dauer des Aufenthalts:

Berater. Kontakt für Projekt: nathalie.gallagher-hintermann@zuerich.ch oder nathaliegallagher@yahoo.ie

Projektdauer

05.03.2013 – 05.03.2013

Thematische Schwerpunkte

Bewegung, Lebensqualität, Psychische Gesundheit, Körperliche Gesundheit, Unfälle

Settings

Betreuungseinrichtungen, Spitäler, Wohnheime, Alters- und Pflegeheime, Gefängnisse

Zielgruppen

Ausbilder/innen, Führungskräfte, Kranke, Mitarbeitende in Betrieben

Zielgruppen: Alter

Ältere Erwachsene (50-64), Senioren (65-79), Betagte (80+)

Zielgruppen: Geschlecht

Beide Geschlechter

Projektart

Pilotprojekt

Projektstatus

abgeschlossen

Sprachen

Deutsch

Letzte Änderung: Donnerstag, 20. Juni 2013, 12:35 Uhr